Sensoren direkt an die SPS? Warum der vermeintlich kürzeste Weg oft der teuerste ist.
Auf den ersten Blick wirkt es clever: Sensor anschließen, Kabel direkt in die analoge Eingangskarte der SPS ziehen, fertig. Doch was in der Theorie nach Kostenersparnis aussieht, wird in der Praxis industrieller Großanlagen schnell zum Risiko für Signalqualität, Hardware und Anlagenverfügbarkeit.
Erfahren Sie, warum der gezielte Einsatz von dezentralen Schuhmann Messumformern und Trennverstärkern Ihre Automatisierung sicherer, flexibler und wirtschaftlicher macht.
1. Das Schutzschild für Ihre SPS (Galvanische Trennung!)
Eine SPS-Baugruppe ist das teure Gehirn Ihrer Anlage. Wenn Sie Sensoren direkt ankoppeln, schlagen Kurzschlüsse, Erdschleifen oder Überspannungen aus dem Feld direkt bis zur Steuerung durch.
- Die Schuhmann-Lösung: Unsere Geräte bieten eine galvanische Trennung von bis zu 4 kV. Tritt im Feld ein elektrischer Fehler auf, bleibt er dort isoliert. Im Ernstfall tauschen Sie ein günstiges Einzelgerät – Ihre SPS bleibt absolut geschützt.
2. Kompromisslose Signalqualität statt EMV-Frust
Schwache Sensorsignale (wie von PT100 oder Thermoelementen) sind auf langen Kabelwegen extrem anfällig für elektromagnetische Störungen. Liegen die Leitungen parallel zu Leistungskabeln, kommt in der SPS oft nur noch „Rauschen“ an.
- Die Schuhmann-Lösung: Wandeln Sie das empfindliche Signal direkt nah am Sensor in ein robustes, eingeprägtes Normsignal (4…20 mA) um. Stromschleifen sind nahezu immun gegen EMV-Einflüsse und überbrücken hunderte Meter verlustfrei.
3. Drastische Senkung der Hardware-Kosten
Spezielle SPS-Eingangskarten für direkt angeschlossene Widerstände oder Thermoelemente sind extrem teuer und belegen wertvollen Platz im zentralen Schaltschrank.
- Die Schuhmann-Lösung: Wenn Sie alle unterschiedlichen Feldsignale dezentral auf 0…10 V oder 4…20 mA normieren, benötigt Ihre SPS nur noch standardisierte, wesentlich günstigere Analogkarten. Das schont Ihr Projektbudget.
4. Wartung und Sensorwechsel im Handumdrehen
Ein Sensor fällt aus oder der Anlagentyp ändert sich? Bei einem Direktanschluss bedeutet das: Umverdrahten, SPS-Hardware anpassen und tief in das SPS-Programm eingreifen.
- Die Schuhmann-Lösung: Ändert sich der Sensor, parametrieren Sie einfach das Schuhmann-Gerät um – blitzschnell und fehlerfrei über unsere kostenlose KALIB-Software und den USB2-Adapter. Die SPS merkt davon nichts, denn sie empfängt weiterhin ihr gewohntes Standardsignal. Das SPS-Programm bleibt unangetastet.
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